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Rosazea – wenn sich das Gesicht rötet

Es gibt Menschen, bei denen reicht der kleinste Anlass und das Gesicht wird hochrot und heiß. Das ist nicht nur unangenehm und peinlich, sondern kann auch brennen und jucken. Diese Anzeichen können auf eine Rosazea hinweisen. Die Haut wird bei dieser Krankheit bei leichten Reizen stark durchblutet und wird rot. Sind erweiterte Blutgefäße vorhanden, können sogar rote Flecken und Äderchen auftreten.

Die sogenannte T-Zone (Kinn, Wangen, Nase, Stirn) sind am heftigsten betroffen. Bei einer Rosazea ist die Haut sehr empfindlich, kann leicht anschwellen und brennt. Bei akuten Schüben können Eiterpusteln und kleine Knötchen entstehen. In schlimmeren Fällen können auch Wucherungen der Talgdrüsen entstehen, die eher knollenartig aussehen.
Die Ursachen für Rosazea
Es scheint, als sei eine genetische Veranlagung für die Rosazea verantwortlich, da oftmals mehrere Familienmitglieder betroffen sind. Zum Vorschein kommt die Krankheit im Erwachsenenalter. Die Schübe können durch verschiedene Einflüsse ausgelöst werden. UV-Licht ist besonders zu nennen. Menschen mit heller Haut leiden mehr unter diesem Einfluss. Weitere Schub-Auslöser können Stress und hoher Brutdruck sein. Fördernd für die Röte sind alle Dinge, die die Gefäße erweitern und dadurch die Rötung im Gesicht verschlimmern. Zu diesen Dingen sind Alkohol und scharfe Gewürze, Heißgetränke und Sauna-Besuche zu zählen.

Die Therapie
Heilbar ist diese Krankheit leider nicht. Wird sie aber richtig behandelt, so können die Symptome deutlich gelindert werden. Für die äußere Behandlung wird in den meisten Fällen Azelainsäure oder Metronidazol eingesetzt. Treten verstärkt Entzündungen auf, so wird ein Antibiotikum für die orale Einnahme verschrieben, in besonders schweren Fällen auch Isotretinoin. Kortison darf nicht eingesetzt werden, weil nach dessen Absetzen die Rosazea umso stärker auftreten würde. Befinden sich kleine rote Äderchen im Gesicht, so können diese mit Hilfe eines Lasers entfernt werden. Bei knollenartigen Wucherungen muss ein operativer Eingriff durchgeführt werden.
Die Pflege
Haut, die an Rosazea erkrankt ist, braucht eine spezielle Pflege. Am besten ist es, sich in der Apotheke oder beim Dermatologen beraten zu lassen. Die Pflegeprodukte sollten weder Farb-, noch Duft- oder Konservierungsstoffe enthalten. Ebenso sollten keine ätherischen Öle enthalten sein. Sehr gut für die Haut sind beruhigende Inhaltsstoffe und solche, die die Haut widerstandsfähiger machen. Dies geschieht, in dem die Blutgefäße gestärkt werden und Entzündungen gehemmt werden. Eine speziell abgestimmte Anti-Rouge-Pflege sorgt dafür, dass deutlich weniger Rötungen auftreten. Pflegeprodukte, in denen Thermalwasser enthalten ist, wirkend beruhigend und kühlend. Auf Gesichtswasser mit Alkohol und Peelings sollte verzichtet werden.
Tagescreme und Make-up
Für den Alltag ist eine Creme mit UV-Schutz zu empfehlen, da die Rosazea-Haut sehr sonnenempfindlich ist. Hält man sich direkt in der Sonne auf, so sollte ein extrem hoher Lichtschutzfaktor gewählt werden. Die Haut kann physikalische Filter besonders gut vertragen. Hierzu gehören Titandioxid und Zinkoxid. In vielen Anti-Rouge-Produkten werden grüne Farbpigmente verarbeitet, da diese Farbe das Rot neutralisiert. So können die sichtbaren Symptome sehr gut gemildert. Es gibt spezielle Abdeckstifte und Tagescremes, die auf diese Weise wirken. Eine Foundation mit Grüntönung kann auch größerflächige Rötungen sehr gut abdecken. Es sollte aber stets ein leichtes Make-up benutzt werden. Das ist bei Rosazea sehr wichtig, damit die Haut nicht verklebt wird.

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